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Fernostraten steigen zum 1. Januar 2008 weiter .:.
Kein Ende der Frachtpreiserhöhungen ex Fernost in Sicht
Die Far Eastern Freight Conference (FEFC) hat beschlossen die Frachtraten für den Containerverkehr zwischen Fernost (ohne Japan) und Europa zum 1. Januar 2008 nochmals zu erhöhen. Für die asiatischen Basishäfen (inklusive Singapur und Port Kelang/Tanjung Pelepas) um 200 USD per TEU und für weitere südostasiatische Häfen um 300 USD per TEU. Dabei wurden auch erstmals Preise für Jahreskontrakte mit Verladern genannt. Dieser wurde auf 1700 USD per TEU plus Zuschläge festgelegt. DVZ 27.10.2007

Nach den drastischen Erhöhungen zum 01.07.2007 und den nochmaligen Anpassungen zum Oktober 2007, scheint
sich der scharfe Aufwärtstrend in der Seefracht auch 2008 unvermindert fortzusetzen. Diese Preisanpassungen zollen den enorm gestiegenen Treibstoffkosten und dem unvermindert dramatischen Frachtaufkommen in Fernost Tribut. Gegenüber der Preissituation noch in Mitte 2006 werden sich die Seefrachtraten Anfang 2008 mit dem neuerlichen Anstieg und den gleichzeitig stark erhöhten Zuschlägen (CAF & BAF) mehr als verdoppelt haben! 

Neben den reinen Seefrachtraten müssen Sie im 4. Quartal 2007 mit den folgenden Zuschlägen ex. Fernost kalkulieren:

BAF
: Bunker adjustement factor (Treibstoffzuschlag) US $ 364 per TEU
(ab 1. Nov. 2007)

CAF
: Currency adjustement factor (Währungsausgleichszuschlag) 12,00%
(ab 1. Nov. 2007) Zuschlag auf die Basis Seefrachtrate

PSS
: Peak season surcharge (Zuschlag in der Spitzensaison) US $ 135 per TEU
Darüber hinaus gibt es weitere Zuschläge für 20´Container aus den Nordhäfen Chinas, Gewichtszuschläge für schwere 20´Container und Zuschläge für das Löschen der Container im Bestimmungshafen. Bedingt durch die Mautabgaben,
die gestiegenen Treibstoffkosten und die hohe Frachtnachfrage haben sich parallel in den letzten Monaten auch die Nachlaufkosten für den LKW Transport deutlich erhöht. Diese explosionsartige Entwicklung der Transportkosten hat
sich zum Leidwesen der Importeure jedoch kaum bis gar nicht auf das Niveau der Handelspreise niedergeschlagen. Besonders Importartikel mit großem Volumen oder sehr hohem Gewicht, bei gleichzeitig niedrigem Handelswert,
lassen sich vor diesem Hintergrund kaum noch gewinnbringend kalkulieren. In Sachen einer realistischen Preisfindung müssen zukünftig die gestiegenen Transportkosten auch Berücksichtigung finden. Da diese Entwicklung ausnahmslos jeden trifft und sehr transparent ist, liefert sie auch überzeugende Argumente gegenüber den Käufern.

In dieser Situation liegt es natürlich nahe, den Versuch zu unternehmen, die Kosten über "B" Raten
zu senken. Die damit verbundenen, gleichzeitigen Risiken sollten jedoch klar gesehen werden: Lange,
oft unverlässliche Laufzeiten und die Gefahr, dass Ihre Container stehen bleiben. Diese Risiken stehen
einer Reduktion gegenüber, die oft nicht einmal 5-10% auf eine "A" Rate beträgt (gerechnet auf die Gesamtrate inkl. aller Zuschläge).

Ein sinnvoller Weg, die Gesamttransportbelastung zu senken, ist eine intelligente und vorausschauende Transport-
planung. Schon ein einziger unplanmäßiger Transport per Sea/Air oder Luftfracht auf Grund von Produktions-
verzögerungen kann sämtliche Vorteile günstiger Standardraten vollständig pulverisieren. Dabei gibt es in solchen Fällen sehr oft intelligente Ausweichstrategien, die den drohenden Schaden minimieren können. Wir von Cargo SEAL, aus der Erfahrung der Luftfracht kommend, haben viele Mechaniken, wie zum Beispiel "Ship and Truck" entwickelt, die Ihnen helfen, die Transportkosten in kritischen Fällen nachhaltig zu senken. 

Fordern Sie uns mit Ihren Timingproblemen und lassen Sie sich Alternativ–Strategien und Kalkulationen erstellen!