ZUSCHLÄGE EX FERNOST BIS EUROPA NORDHÄFEN

Begleitend zu den Seefrachtraten erheben die Reederein verschiedene,
nicht unerhebliche Zuschläge auf den Transport von Containern. 
Diese Seite soll Ihnen helfen die Bedeutung der einzelnen Zuschläge zu 
verstehen und beurteilen zu können, wann und wofür sie fällig werden.
CAF EX FAR EAST

BAF EX FAR EAST

PSS EX FAR EAST  

HWS EX. FAR EAST

SONDERREGELUNGEN HWS ex Indien, Pakistan, Bangladesh und Sri Lanka

PREMIUM SURCHARGE

Suez Canal Transit Surcharge

PREMIUM SURCHARGE

Die Premium surcharge gilt ausschließlich für 20´Container für Verladungen
von Nord China. Dieses betrifft Verladungen von: Yantai, Lianyugang, Dalian, Qingdao, Tianjin/Xingang. 
Sie wird erhoben auf Grund des Mangels an 20´Leercontainern in diesen
Regionen. Offiziell gibt es die premium surcharge noch, aber keine Reederei
erhebt diesen Zuschlag!

DIE INCOTERMS 
Regelung internationaler Geschäftsbeziehungen
Die Incoterms, die bereits seit 1936 von der Internationalen Handelskammer in
Paris herausgegeben wurden, dienen zur konfliktfreien Regelung von Auslands- geschäften. Die Incoterms (International Commercial Terms) sind Regeln für Vertrags- und Lieferbedingungen im Außenhandel.

Unverzichtbarer Bestandteil Ihrer Verträge 
Diese Regeln werden von allen nationalen Gerichten anerkannt. Einen eindeutigen Gesetzesstatus haben die Incoterms jedoch nicht. Aus diesem Grunde müssen Sie sie ausdrücklich in Ihre Verträge aufnehmen. Damit stellen Sie sicher, dass die Incoterms für Ihre Geschäftsbeziehungen Gültigkeit besitzen.

Die 4 Gruppen
Die Incoterms in der zur Zeit gültigen Fassung aus dem Jahr 2000 bestehen aus
13 Klauseln. Diese sind in vier Gruppen E, F, C, und D angeordnet. Diese Gruppen unterscheiden sich bezüglich des Kosten- und Gefahrenübergangs Ihrer Lieferungen. In der Reihenfolge E, F, C und D nehmen dabei die Pflichten des Verkäufers zu und die des Käufers ab (die Gruppen bitte anklicken).
E-Gruppe

F-Gruppe

C-Gruppe

D-Gruppe

E-Gruppe
Bei der E-Klausel, auch Abholklausel genannt, ist der Hersteller/Exporteur von jeglichen Kosten für Transport und Abfertigung der Ware befreit. Der Kosten-
und Gefahrenübergang erfolgt auf den Importeur, sobald die Ware auf dem Firmengelände des Herstellers bereitgestellt wird.
EXW (ex works)
Der Gefahrenübergang auf den Importeur erfolgt direkt ab Werk.
Der Importeur transportiert die Waren komplett auf eigene Kosten und
Gefahren.

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