ZUSCHLÄGE EX FERNOST BIS EUROPA NORDHÄFEN

Begleitend zu den Seefrachtraten erheben die Reederein verschiedene,
nicht unerhebliche Zuschläge auf den Transport von Containern. 
Diese Seite soll Ihnen helfen die Bedeutung der einzelnen Zuschläge zu 
verstehen und beurteilen zu können, wann und wofür sie fällig werden.
CAF EX FAR EAST

BAF EX FAR EAST

PSS EX FAR EAST  

HWS EX. FAR EAST

SONDERREGELUNGEN HWS ex Indien, Pakistan, Bangladesh und Sri Lanka

PREMIUM SURCHARGE

Suez Canal Transit Surcharge

CAF: Currency adjustment factor

Zuschlag zum Ausgleich von Dollarschwankungen gegenüber dem Euro.
Nach Entscheid der EU Kommission in Brüssel ist es den Reedereien nicht
mehr erlaubt, sich einheitlich im Rahmen der Far Eastern Freight Conference abzusprechen. Seit Oktober 2008 entscheidet jede Reederei eigenständig über 
den von ihr erhobenen CAF

DIE INCOTERMS 
Regelung internationaler Geschäftsbeziehungen
Die Incoterms, die bereits seit 1936 von der Internationalen Handelskammer in
Paris herausgegeben wurden, dienen zur konfliktfreien Regelung von Auslands- geschäften. Die Incoterms (International Commercial Terms) sind Regeln für Vertrags- und Lieferbedingungen im Außenhandel.

Unverzichtbarer Bestandteil Ihrer Verträge 
Diese Regeln werden von allen nationalen Gerichten anerkannt. Einen eindeutigen Gesetzesstatus haben die Incoterms jedoch nicht. Aus diesem Grunde müssen Sie sie ausdrücklich in Ihre Verträge aufnehmen. Damit stellen Sie sicher, dass die Incoterms für Ihre Geschäftsbeziehungen Gültigkeit besitzen.

Die 4 Gruppen
Die Incoterms in der zur Zeit gültigen Fassung aus dem Jahr 2000 bestehen aus
13 Klauseln. Diese sind in vier Gruppen E, F, C, und D angeordnet. Diese Gruppen unterscheiden sich bezüglich des Kosten- und Gefahrenübergangs Ihrer Lieferungen. In der Reihenfolge E, F, C und D nehmen dabei die Pflichten des Verkäufers zu und die des Käufers ab (die Gruppen bitte anklicken).
E-Gruppe

F-Gruppe

C-Gruppe

D-Gruppe

D-Gruppe 
In den D-Klauseln übernimmt der Exporteur nicht nur die Kosten sondern auch die Gefahren bis zum Bestimmungsort der Ware.
DAF (delivered at frontier)
Gültig für alle Transportformen. DAF besagt, dass der Exporteur die Transportkosten wie auch die Exportabwicklung bis zu einem Bestimmungsort an der Grenze trägt. Die Gefahr geht mit Übergabe an der Grenze auf den Importeur über. Die Einfuhrverzollung erfolgt durch den Importeur. 
DES (delivered ex ship)
Gilt für den Bereich der See- und Binnenschifffahrt. Sie regelt, dass der Exporteur sämtliche Transportkosten bis zum Bestimmungshafen entrichtet. Hierzu zählen auch die Kosten für eine Transportversicherung. Die Gefahr geht auf den Importeur über mit Erreichen des Bestimmungshafen. Der Importeur zahlt die Verzollung sowie die Entladungs- und Weitertransportkosten. 
DEQ (delivered ex quay)
Es gelten die gleichen Bedingungen der DES-Klausel. Zusätzlich trägt der Exporteur hier auch die Kosten für das Löschen der Ladung. Die Zollabfertigung erfolgt durch den Importeur. Der Gefahrenübergang auf den Importeur erfolgt mit Entladung am Kai. 
DDU (deliverred duty unpaid)
Zusätzlich zur DEQ Klausel besagt diese, dass der Exporteur auch die Transport- kosten bis zum Bestimmungsort zahlt. Die Verzollung erfolgt jedoch durch den Importeur. Die Gefahrenübergabe auf den Importeur erfolgt mit Übernahme durch den Frachtführer. 
DDP (delivered duty paid)
In Erweiterung der DDU-Klausel trägt der Exporteur hier auch die Kosten für die Zollformalitäten und Einfuhrzölle.

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